Montag, 27. September 2010

Satire - Drei goldene Regeln für angehende Journalisten

Wer träumt nicht davon als Redakteur bei  einem renommiertem Medium zu arbeiten? Es ist ganz einfach, wenn man drei goldene Regeln beachtet und diese konsequent einhält. Marktzyniker gibt wertvolle Tipps für einen gelungen Einstieg und einen schnellen Aufstieg.

Karl Marx stellte mal in der Rheinischen Zeitung die These auf, dass die erste Freiheit der Presse sei, dass sie kein Gewerbe sei. 
Recht hat er! Die Freiheit der Presse ist es nicht "Content" oder überhaupt etwas zu fabrizieren. Die Presse ist frei von der Notwendigkeit irgendetwas zu produzieren. Sie hat die Freiheit und das Recht zu kämpfen, nämlich  einen Klassenkampf! Ja Sie hören richtig: "K L A S S E N K A M P F"
Marx hat nur einen Fehler gemacht: Er hat gegen die damals Wohlhabenden gestänkert, mit der Konsequenz, dass seine Zeitung im März 1843  verboten wurde.
Was war sein Fehler? Er stand auf der falschen Seite. Marx hatte verkannt, dass es die höchstheiligste Aufgabe eines Journalisten ist, ein Anwalt der Interessen der materiell-wohlhabenden Minderheit eines Landes zu sein. Ein guter Journalist findet sich damit ab, dass er ein kleiner Soldat im Krieg der Minderheit der Wohlhabenden gegen den großen eher ärmlichen Rest der Bevölkerung ist, welcher im folgenden aus Gründen der Vereinfachung als "Pöbel" bezeichnet wird.
Die wirklich Wohlhabenden sind eine verdammt kleine Minderheit, grade mal ein Prozent der Bevölkerung halten fast ein Viertel des gesamten Vermögens in ihren Händen,
mit Tendenz zur steigender Konzentration.
Ein Journalist ist kein Philosoph. Ein Journalist soll denken, aber nicht nachdenken. Wem dennoch das Gewissen juckt, der sage sich einfach, dass er eine kleine aber feine Minderheit schützt.
I. Strategie
Nach Carl von Clausewitz, einem klassischen Analytiker des Kriegshandwerkes, ist die Strategie in Abgrenzung zur Taktik, die Lehre vom Gebrauch einzelner Gefechte zum Zweck des Krieges.
Wikipedia-Eintrag: "Carl von Clausewitz" Untereintrag: "Taktik und Strategie"  
Der angehende Journalist wird nun fragen, wo droht hier Krieg? Nun nicht direkt Krieg, aber der Pöbel in diesem unserem Lande scheint der sogenannten Sozialen Marktwirtschaft nicht mehr so recht über den Weg zu trauen. So könnten sich es achtzig Prozent der Deutschen angeblich vorstellen, in einem sozialistischen System zu leben, solange für Sicherheit, Arbeitsplätze und Solidarität gesorgt sei.
"Umfrage Viele Deutsche scheuen Leben im Sozialismus nicht" in Spiegel-Online vom 15.3.2010
Hier sollte das vermögende oberste Prozent der Gesellschaft gewarnt sein. Versteht man Solidarität als ein Prinzip, welches gegen Vereinzelung und gegen Vermassung gerichtet ist und auf  Zusammengehörigkeit in dem Sinne gerichtet ist, dass es die gegenseitige Mitverantwortung und Mitverpflichtung betont,
vgl. Eintrag: "Solidarität" auf dem Lexikon der Bundeszentrale für politische Bildung
so ist dieses für die "Oberen Zehntausend" gefährlich. Der Pöbel wird bald fragen, ob er - in Anbetracht des Umstandes, dass die Republik zu annähernd einem Viertel, einer kleinen Gruppe von Superreichen gehört - wirklich noch in einer Demokratie lebt. Er wird weiter fragen, ob es gerecht ist, dass er sich mit siebzig Prozent der Bevölkerung um neun Prozent des Gesamtvermögens,
Pressemitteilung: Hans Böckler Stiftung vom 21.01.2009: "Neue Studie warnt vor Altersarmut - Vermögen in Deutschland zunehmend ungleich verteilt"
im Wege marktwirtschaftlicher Konkurrenz prügeln soll, während die wirklich Wohlhabenden mit ihren Kapital, welches in Bargeld,  Aktien, Wertpapieren oder Fonds angelegt ist, die Finanzkrise mit durchschnittlich 11,5 Prozent Rendite schon wieder ganz nett überwunden haben.
"Globale Vermögensstudie - Reiche sind reicher als vor der Finanzkrise" in Spiegel-Online vom 10.06.2010
Es liegt auf der Hand, dass solche Zahlen und Fakten natürlich auch dem Arbeitseifer und der Arbeitsmoral des Pöbels abträglich sein  können. 
Hieraus folgt für die Strategie eines den "Oberen Zehntausend" verpflichteten Journalismuses: Man betrachte jeden Artikel als ein Gefecht zum Schutz des Vermögens dieser kleinen, aber feinen Gruppe von Superreichen. Man verfolge die Strategie, diese Fragen zur Vermögensverteilung zu vermeiden und zu verschleiern. In etwa wie Clemens Wergin jüngst in einem Artikel in "Die Welt": Wergin erfindet ein neues Wort, nämlich das des "Gerechtigkeitsäquators". Diesen verortet er nicht etwa zwischen den Superreichen und dem Pöbel, sondern zwischen einer Kassierkraft bei einem bekannten Discounter, welche jeden Morgen aufstehe, um pünktlich zur Arbeit zu kommen und ihrem Kunden, welcher ohne Gegenleistung von der Gesellschaft Hartz IV bekäme.
Ein kluger Schachzug, diese Sache mit dem "Gerechtigkeitskeitäquator", etwaige aufkommende soziale Konflikte werden in die Gruppe des Pöbels geschoben. Ein andere Vernebelungstaktik ist das Märchen von den reichen "Leistungsträgern". Man darf es jedoch nicht so weit wie Andrea Seibel in ihrem Debatten-Beitrag in die "Die Welt" treiben. Es geht in einem Kommentar nicht an, dass dieser mit dem Titel: "Die Dämonisierung der Leistungsträger" überschrieben wird und dann das Wort: "Leistungsträger" im Haupttext nicht einmal auftaucht. 
"DIW-Studie -Die Dämonisierung der Leistungsträger" von Andrea Seibel in "Die Welt" vom 15.6.2010
Da merkt auch der unkritische Leser, dass er etwas verschaukelt werden soll, zumal der Beitrag im Übrigen schlecht recherchiert ist.
II. Taktik - Teile und herrsche
Da die Taktik - wieder nach Carl von Clausewitz - die Lehre von dem Gebrauch der Streitkräfte im Gefecht ist
und hier schon festgestellt worden ist, dass der jeweils zu schreibende Text hier als Beitrag (Gefecht) zum Schutz der Superreichen (Strategie) zu dienen hat, sind an dieser Stelle taktische Erwägungen zu betrachten.
Es hat sich bewährt, auf das bekannte Muster von "Teile und herrsche" zurückzugreifen, man teile also den (potentiellen) Kreis der Gegner in möglichst viele Untergruppen, um diesen im Zweifel leichter besiegen,
b.z.w. schwächen zu können.
1. Arbeitnehmer gegen Arbeitslose
Grade zu ein Klassiker ist es den Teil des Pöbels der noch eine Erwerbsarbeit hat, auf denjenigen Teil des Pöbels zu hetzen, der neuerdings als "arbeitsuchend" bezeichnet wird. Klappt immer, man beschäftige sich mit den Großmeistern dieser Taktik. 
Man dramatisiere und stelle, als Varianz oben festgelegter Strategie, die doch etwas gewagte Behauptung auf, dass nicht etwa Banken oder die Finanzkrise "unsere Länder" an den Rand des Bankrottes gebracht hätten, sondern der Sozialstaat, hier ein Formulierungsbeispiel nach Andrea Seibel:
"Nicht die Banken- und Finanzkrise hat unsere Länder an den Rand des Bankrottes gebracht, sondern der Sozialstaat. Denn er führt paradoxerweise zu Unfrieden, Stagnation und Spaltung, weil kein Staat die positive Bindung von Familie und Arbeit ersetzen kann - und schon gar nicht die von Freiheit und Eigenverantwortung, Motor einer jeden Gesellschaft."
"Kommentar - Mehr als fünf Euro" von Andrea Seibel in "Die Welt" vom 27.9.2010
Sehr schlau, dass Andrea Seibel von den "Ländern" spricht. Sie kann sich damit rausreden, dass sie die Bundesländer gemeint hat, deren Beteiligung am "Rettungspaket" von Herbst 2008 bei 7,7 Milliarden gedeckelt worden ist,
aber die "Nachricht" kommt beim Leser an und der Pöbel stellt keine dummen Fragen mehr. Etwa, wie es denn angehen könne, dass allein für die  Hypo Real Estate (HRE) vom Bund inzwischen Garantien gestellt worden sind, welche nur um eine Milliarde Euro die Höhe der Ausgaben des Bundes für den Sozialhaushalt in Höhe von 143 Milliarden Euro verfehlt haben.
"Wer hat noch nicht - Wer will noch mal? 40 Milliarden für die HRE" von Jürgen Hoff auf Duckhome.de vom 11.9.2010
Oder wie es denn angehen könne, dass die sogenannten Sanierer der HRE nun dicke Bonis bekämen. Aber auf diese Frage gibt der hochinvestigative Journalist von "Die Welt" Jörg Eigendorf dem "Wahlvolk" wie er offenbar diejenigen Teile der Bevölkerung nennt, die hier aus Vereinfachungsgründen als Pöbel bezeichnet werden, eine schlüssige Antwort: Es sei "betriebswirtschaftlich" sinnvoll, was aber dem "Wahlvolk" nicht zu "vermitteln" sei, denn dieses erkenne nicht was für einen schwierigen Saniererjob die Sanierer der HRE übernommen hätten und so weiter und so fort:
vgl.: "Gerade die HRE-Banker brauchen ein Topgehalt" von Jörg Eigendorf in "Die Welt" vom 26.9.2010
Doch dazu genug, der journalistische Anfänger merke sich: Der Sozialstaat ist schuld. Zwar würde es eine große soziale Errungenschaft sein, dass auch sozial Schwächste in den "besten Kliniken" behandelt würden und auch deren Kinder im "Idealfall umsonst"  an den besten Universitäten studieren könnten und niemand Angst haben müsse sein Dach über dem Kopf zu verlieren und überhaupt keine Sorge haben müsse, seine menschenwürdige Existenz aufgeben zu müssen, 
aber dann mache man -wie Ulf Poschardt- immer wieder auf einen wichtigen Umstand aufmerksam:
"Die Dialektik der Fürsorge aber schafft neue Probleme, die durch das Ignorieren nicht kleiner, sondern größer werden. Da sich der Sozialstaat hierzulande oft spendabel gibt, hat sich ein Teil der Hilfsbedürftigen von der Vorstellung verabschiedet, dass ein durch Arbeit finanziertes Leben erstrebenswerter wäre als jenes, das der Sozialstaat - zwar nicht üppig, aber stetig - garantiert."
Es sei darauf hingewiesen, dass hier nicht die Fürsorge für das Banksystem gemeint ist. Dem Pöbel oder auch "Wahlvolk" muss immer wieder klargemacht werden, dass der "Sozialstaat" eigentlich ein Teufelszeug ist: Man beklage -wie Andrea Seibel- immer wieder, dass der Staat die "Unterschicht" verstaatlicht hätte, dass Hilfe keiner Notlage mehr geschuldet sei, sondern nunmehr ein "Recht" sei.
"Kommentar - Mehr als fünf Euro" von Andrea Seibel in "Die Welt" vom 27.9.2010
Spätestens jetzt ist der Leser dazu bereit, die "Gerechtigkeitsfrage", nicht "immer" nur aus "der Perspektive dessen zu betrachten, der Überweisungen von der Gemeinschaft erhält."
"Für Bier und Zigaretten darf es kein Hartz IV geben" von Clemens Wergin in "Die Welt" vom 24.9.2010
Wobei auch Wergin  nicht Bankmanager meint! Nach alledem wird der Pöbel dann das glauben, was Ulf Poschardt weiter behauptet:
Dies (Anm. Marktzyniker: gemeint ist wohl der sogenannte Facharbeitermangel) plus die stetig sinkende Zahl von Arbeitslosen macht das Gerede um jene, die "verzweifelt" einen Arbeitsplatz suchen und "partout" keinen finden, zunehmend unglaubwürdiger. Erstmals seit Jahrzehnten ist Vollbeschäftigung wieder ein realistisches Ziel der Arbeits- und Sozialpolitik
"Leitartikel: Der Gutes will und Tristes schafft: Unser Sozialstaat" von Ulf Poschardt in "Die Welt" vom 26.9.2010
Jaja: Schuld sind die Arbeitslosen! Nicht etwa die Superreichen! Nein die Arbeitslosen, die sich nun immer schön brav entschuldigen: "Ich bin leider arbeitslos!" und bald wird es ihm sogar niemand mehr glauben, dass er einfach keinen Job mehr findet, da ja nun die Vollbeschäftigung ein realistisches Ziel sei.
2. Arbeitslose und Arbeitnehmer gegen Beamte
Das Prinzip "Teile und herrsche" lässt sich natürlich auch gegen Beamte wenden. Stellt mal wieder eine Studie fest, dass die Reichen noch reicher geworden sind, so titele man die Nebensächlichkeit, dass die Beamten aufgrund ihrer Pensionsansprüche theoretisch die reichsten Deutschen seien.
vgl. hierzu "Vermögensverteilungstudie - Beamtenbashing statt Vermögenssteuerdiskussion" in Marktzyniker vom 19.1.2010
3. "Gesund" Lebende  gegen "Ungesund" Lebende

Oder man sei mal kreativ, wie Ulf Poschardt: Warum nicht mal die "ungesund Lebenden" an ihrem Solidargefühl packen ? Etwa so:
"Während die Gesellschaft gerne in Jung und Alt, Arm und Reich geteilt wird, bleibt die Trennung zwischen gesund und ungesund Lebenden zu wenig sichtbar. Dies geschieht auch, weil diese Trennung das Dilemma des Sozialstaates sichtbar machen würde. Der Graben zwischen Eigenverantwortung und Verantwortungsarmut trennt die Gesellschaft, nicht nur wenn es um Gesundheit geht. Die Entsolidarisierung findet durch die Verantwortungslosen statt: oft genug müssen ihn die Verantwortungsbewussten finanzieren."
"Eigenverantwortung: Gesundheit ist erste Bürgerpflicht" von Ulf Poschardt in Welt-Online vom 17.10.2010
III. Moral
Der geneigte Leser wird nun wieder einwenden, dass diese Geisteshaltungen nun unmoralisch sei. Zur Hälfte  schon mal gut erkannt, aber Moral ist auch ein hervoragendes Kampfmittel. Auf den strategischen und taktischen Aspekt der Moral hat sich der Journalist zu konzentrieren, wenn er sich für den Rest interessiert, soll er Philosophie studieren oder irgendwelchen Wohlhabenden die Schuhe putzen.
Zur Verdeutlichung ein letztes Beispiel: Schlecht für das Image der Wohlhabenden ist es, wenn mal wieder eine CD mit Namen von Steuer-"Sündern" auftaucht, wie etwa Anfang des Jahres 2010. 
Man merke sich in solchen Fällen zunächst eins: Auch wenn Steuerhinterziehung - rein formaljuristisch betrachtet - in diesem unserem Lande immer noch ein Verbrechen  oder Vergehen ist, ist dieses Wort ein absolutes "no go". Wohlhabende sind nie "Verbrecher" allenfalls "Sünder", man frage nie warum Wohlhabende keine "Verbrecher" sein können, diese Frage ist eigentlich "Blasphemie", soll aber der Vollständigkeit halber doch im Rahmen eines kurzen Exkurses erklärt werden:
Exkurs: Warum Wohlhabende nie Verbrecher sein können
Wohlhabende können keine Verbrecher sein, weil sie Leistungsträger sind. Da Verbrecher nie Leistungsträger sind, können Wohlhabende keine Verbrecher sein. Ist doch so logisch, wie halt jeder Zirkelschluss! Achso, da Verbrecher keine Leistungsträger sind, können sie auch nicht wohlhabend sein. Noch Fragen?
Exkurs Ende
Nun gut, zurück zum Fall! Die Volksseele kocht und der Pöbel fordert den Ankauf der CD. Sehr kritisch für die Wohlhabenden. Nun gilt es Fingerspitzengefühl zu zeigen. Zunächst wäre es denkbar die Strategie: "Teile und herrsche" anzuwenden, nur leider ist empirisch festgestellt worden, dass sich in dieser Frage der Pöbel mal wieder richtig einig ist, alle wollen mal wieder einen "Steuersünder" hinter schwedischen Gardinen wissen:
"Teile und herrsche" wäre daher wenig zielführend, so eine zünftige Razzia in  einer schicken  Villa und ein  "Leistungsträger" in Handschellen, da ist sich der Pöbel einig, da hält er zusammen wie Pech und Schwefel. 
In solchen Situationen ist journalistische Brillianz und Fingerspitzengefühl gefragt. Es gilt geschickt die Moralkarte im richtigen Moment mit den richtigen Worten zu spielen. Man mache dem Pöbel daher Vorwürfe. Man werfe ihm zunächst Neid auf "Leistungsträger" vor und sage ihm, dass der Pöbel sich mal schön schämen soll. Damit der Pöbel sich dann auch ordentlich schämt, erinnere man ihn daran, dass er offenbar auch gerne schwarzarbeitet. Eine wahres Meisterstück und ein Schulbeispiel dieser Taktik stammt mal wieder von Andrea Seibel.
vgl.: "Kommentar: Deutscher Jagdeifer" von Andrea Seibel in Welt-Online vom 8.2.2010
Man beachte insbesondere den klugen taktischen Schlenker, dass Andrea Seibel nach dieser Schelte den Pöbel wieder dadurch integriert, in dem sie feststellt, dass niemand gerne Steuern zahlt und dass das Steuersystem ohnehin zu kompliziert und ungerecht sei.
vgl.: "Kommentar: Deutscher Jagdeifer" von Andrea Seibel in Welt-Online vom 8.2.2010
Da zeigt sich journalistische Brillianz, diese fast geniale gedankliche Trennschärfe gepaart mit Feingefühl für den Pöbel.  Ja, da denkt der Pöbel an seine lächerlichen € 150,00 auf seinem Gehaltszettel und bekommt Verständnis für die Wohlhabenden. Man verzeihe Marktzyniker seinen Pathos: Frau Andrea Seibel ist eine Lichtgestalt in der Presselandschaft dieses unseren Landes, diese "Schreibe" braucht unser aller Deutschland!
Und das Tolle ist: Der Pöbel vergisst so herrlich schnell: Ein halbes Jahr später konnte Andrea Seibel eben diesen gleichen Deutschen attestieren, dass die Deutschen ein kluges Volk seien, aber da ging es ja um Thilo Sarrazin.
"Kommentar: Kluges Volk" von Andrea Seibel in Welt-Online vom 6.9.2010
Marktzyniker meint: Halten Sie sich unbedingt an diese Regeln, sonst enden sie ganz schnell als mieser zynischer Blogger, so wie etwa Marktzyniker! Der sich damit begnügen muss, aus Neid auf diese Premiumjournalie so miese Satiren zu schreiben wie:

Kurz-Url für Twitter: http://tinyurl.com/39foagk

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Schwarzgelb abgewählt werden muss.

1 Kommentar:

  1. Super Beitrag, danke dafür und als Erinnerung das unser Journalismus nichts anderes als bezahlte Prostitution ist nach dem motto wessen Brot ich esse dessen Lied ich singe.

    AntwortenLöschen